Schon bei der Ankunft in Jerewan und dann während der folgenden Tage werden Sie sehen, dass der mächtige Ararat, unmittelbar an der Grenze auf türkischem Gebiet gelegen, allgegenwärtig ist. Und die faszinierenden Landschaftsbilder in beiden Ländern werden uns weiter beeindrucken.

Uralte Klöster und trutzige Burgen ziehen jeden in ihren Bann und erzählen von 3000 Jahren spannungsreicher Geschichte.


Doch neben den sehenswerten Zeugnissen der Vergangenheit werden wir auch interessante Länder im Aufbruch erleben, beim gemeinsamen Essen die einheimische Küche kennen lernen, uns bei Gesprächen und Begegnungen über das tägliche Leben austauschen. In der Vorbereitung der Reise werden wir außerdem versuchen, uns mit Gesprächspartnern aus dem politischen, religiösen und gesellschaftlichen Leben zu verabreden.

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Reiseprogramm


Sonntag, 13.10: Flug nach Jerewan

Abflug in Düsseldorf am Nachmittag, Ankunft in Jerewan am späten Abend. Begrüßung durch die Reiseleiterin und Fahrt zum Hotel in Jerewan. Übernachtung in Jerewan für drei Nächte.

Montag, 14.10.: Sonnenstadt Jerewan

Jerewan, die zu Füßen des biblischen Bergs Ararat gelegene armenische Hauptstadt, ist eine der ältesten Hauptstädte der Welt. Sehenswert sind u. a. die Kaskade, das Opernhaus und der Platz der Republik. Unter dem Architekten Alexander Tamanjan erwachten alte Steinmetztraditionen, und so wurde der Platz zum Symbol eines neuen, selbstbewussten Landes. Vorbei am Dorf Musaler, in dem die Überlebenden aus dem durch Franz Werfel berühmt gewordenen Musa Dagh angesiedelt wurden, fahren wir am Nachmittag nach Etschmiadsin, dem Sitz des armenischen Katholikos und religiösen Zentrums des armenischen Volkes. Spannend und interessant ist die Begegnung mit einem Instrumentenbauer und Musiker, der das armenische „National-Instrument“ Duduk herstellt und meisterhaft beherrscht.

Dienstag, 15.10.: In den Höhlenkirchen

Wir beginnen sozusagen in der Vergangenheit mit einer Führung im Matenadaran Museum, wo eine der größten und wertvollsten Handschriftensammlung der Welt zu bewundern ist. Danach geht es raus in die Natur. Wir unternehmen einen Ausflug zum hellenistischen Tempel Garni aus dem ersten Jahrhundert, der am Rande der Schlucht Asat liegt. Anschließend Besuch in einer Bäckerei, wo wir erleben können, wie das armenische Brot Lavasch, ein Fladenbrot, nach traditioneller Art gebacken wird. In der Familie sind wir anschließend zum Mittagessen eingeladen. Weiterfahrt zum Höhlenkloster Geghard, eines der schönsten Klöster im Kaukasus und UNESCO Weltkulturerbe.

Mittwoch, 16.10.: Zu Füßen des Ararat

Mit über 5 Tsd. Metern erhebt sich der Ararat über das Land, so dass der Berg fast überall in Armenien die imposante Kulisse bildet. Wir erkunden heute die Araratebene, wo Noah der Bibel nach die erste Weinrebe gepflanzt hat, nachdem er vom Berg herabgestiegen ist. Die Araratebene spielt tatsächlich eine wichtige Rolle im Weinbau des Landes. Fahrt zum Kloster Chor Virap, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf den Berg und die umliegende Landschaft genießen können. Dann weiter zur Provinz Vayots Dzor. Der Weinbau geht in dieser Region auf das 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. Hier wächst die endemische Weinrebe Areni, aus der ein guter Rotwein gemacht wird. Beim Besuch eines Bauernhofes werden wir uns davon überzeugen. Am Ende der wunderschönen Schlucht Amaghu liegt das Kloster Noravank, das durch seine besonderen Außenreliefs beeindruckt und durch seine rötliche Fassade bei untergehender Sonne kaum von seiner felsigen Umgebung zu unterscheiden ist. Entlang der Seidenstraße besichtigen wir auf dem Selimpass zum Abschluss des Tages die alte Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert. Übernachtung in Dilidshan für eine Nacht.

Donnerstag, 17.10.: In den Wäldern

Der Weg führt uns zum Kloster Haghartsin aus dem 13. Jahrhundert, zunächst durch einen dichten Wald, der sich aber bald lichtet und herrliche Blicke auf die umgebenden Bergketten erlaubt. Besichtigung des wunderschönen Klosters Goschavank aus dem 12. Jahrhundert; kunstvolle Kreuzsteine sind dort zu sehen. Anschließend besuchen wir einen Steinmetz-Meister für diese im Land so bedeutenden Glaubenszeugnisse. Weiterfahrt nach Haghpat. Übernachtung in Haghpat für eine Nacht.

Freitag, 18.10.: Auf dem Weg nach Georgien

Im reichsten Waldgebiet Armeniens mit seinen unzugänglichen Dörfern verbergen sich bedeutende Klöster und Bildungsstätten des Mittelalters. Wir folgen der „Klösterstraße”. Beinahe „am Ende der Welt”, auf einem Hochplateau mit herrlicher Aussicht gelegen, finden wir das Kloster Haghpat. Wir fahren weiter zur georgisch-armenischen Grenze bei Sadachlo, verabschieden uns von unseren armenischen Begleitern und kommen nach Georgien. Weiterfahrt mit georgischer Begleitung zum Hotel in Tiflis / Tbilissi. Übernachtung in Tbilissi für drei Nächte.

Samstag, 19.10.: Tbilissi, Stadt der warmen Quellen

Besichtigung der georgischen Hauptstadt. Alle interessanten Baudenkmäler liegen dicht beieinander in der Altstadt, so dass wir bei einem schönen Spaziergang die Sehenswürdigkeiten erkunden können. Zunächst besuchen wir die Narikala Festung und das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Mit dem Sessellift fahren wir zur „Mutter Georgiens“. Von hier oben haben wir einen tollen Blick auf die ganze Stadt. Ein sehr schöner Spaziergang führt uns durch den Park über die Friedensbrücke zum bekannten Puppentheater.

Sonntag, 20.10. : Auf den Spuren der Menschheit – Dmanissi

Ein Ausflug von Tbilissi aus bringt uns, mit einem Abstecher zur Bolnisi Sioni-Kirche (5. Jahrhundert), zu den eindrucksvollen prähistorischen Ausgrabungen von Dmanissi. Die hier vorgefundenen Fossilien der engsten Vorfahren der Menschen sind die ältesten außerhalb Afrikas. Der Fußweg führt bis zur Sioni-Basilika (7. Jahrhundert), herrlich gelegen auf einem Vulkanplateau hoch über dem Zusammenfluss von Mashavera und Phinezauri. Nachmittags Rückfahrt nach Tbilissi. Heute beim Abendessen haben wir die Möglichkeit, die traditionelle georgische Polyphonie zu genießen. Die Stimmführung und Harmonik des georgischen Gesangs sind weltweit einzigartig.

Montag, 21.10.: An der Heerstraße

Fahrt nach Mzcheta. Besichtigung der Stadt, die bereits seit über 3000 Jahren existiert und heute das religiöse Zentrum Georgiens darstellt. Die Dshwari Kirche aus dem 6. Jahrhundert und die Swetizchoveli Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert sind bedeutende Zeugnisse einer großen Vergangenheit. Weiterfahrt entlang der Georgischen Heerstraße nach Gudauri durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in höhere Lagen des Großen Kaukasus. Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri mit einem herrlichen Blick auf den Schinwali-Stausee. Weiterfahrt zum Kazbek. Übernachtung in Kazbek für eine Nacht.

Dienstag, 22.10.: Am großen Kaukasus

Eine schöne Wanderung (3 – 4 Std.) führt uns durch das Dorf Gergeti hinauf zu der auf 2170 m hoch gelegenen Zminda Sameba Kirche (Dreifaltigkeitskirche), auch Gergeti-Kirche genannt. Von hier schaut man in das Tal des Terek und auf die Siedlung Kazbek. Wenn das Wetter mitspielt, hat man einen phantastischen Blick auf einen der höchsten Gipfel im Kaukasus, den Kazbek (5047 m). Rückfahrt nach Tbilissi. Übernachtung in Tbilissi für eine Nacht.

Mittwoch, 23.10.: Heimreise

Sehr früh am Morgen Fahrt zum Flughafen in Tiflis und Rückflug nach Düsseldorf, wo wir mittags ankommen.

    Reiseleistungen
  • Flug von Düsseldorf nach Jerewan und von Tiflis nach Düsseldorf
  • Flug- und Sicherheitsgebühren (nach aktuellem Stand 02/2019)
  • 10 x Übernachtung / Frühstück in guten, landestypischen Hotels; in Kazbek in Privatunterkunft
  • Halbpension an allen Tagen, teils Abend-, teils Mittagessen
  • Zusätzliche Mahlzeiten lt. Programm
  • Eine Flasche Mineralwasser pro Tag
  • Fahrt, Transfers und Ausflüge im Reisebus
  • Alle Eintrittsgelder lt. Programm
  • Länder & Menschen Reiseleitung
  • Zus. örtliche qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitungen an allen Tagen
  • Trinkgelder für Busfahrer und örtliche Reiseleiter (Keine Sammlung)


    Nicht enthalten
  • Reiseversicherungen (wir beraten Sie gerne bzgl. sinnvoller Reiseversicherungen)
  • Alles was nicht unter Reiseleistungen genannt ist.

    Reisepreise pro Person

    Im Doppelzimmer: 1.540,00 €
    Aufpreis im Einzelzimmer: 230,00 €

    Allein reisende Gäste können, soweit verfügbar, ein halbes Doppelzimmer buchen.

    Reiseleitung

    Marius Stark

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