Schon bei der Ankunft in Jerewan und dann während der folgenden Tage werden Sie sehen, dass der mächtige Ararat, unmittelbar an der Grenze auf türkischem Gebiet gelegen, allgegenwärtig ist. Und die faszinierenden Landschaftsbilder in beiden Ländern beeindrucken Einheimische und Gäste gleichermaßen.

Uralte Klöster und trutzige Burgen ziehen jeden in ihren Bann und erzählen von 3000 Jahren spannungsreicher Geschichte.


Doch neben den sehenswerten Zeugnissen der Vergangenheit erlebt man vor allem auch interessante Länder im Aufbruch. Bei gemeinsamen Essen lernen Sie die einheimische Küche kennen, und bei Gesprächen und Begegnungen tauscht man sich über das tägliche Leben aus. Im Folgenden skizzieren wir das geplante Programm, das ggf. in der weiteren Planung noch etwas verändert oder durch Begegnungen vor Ort erweitert werden kann.

Reiseprogramm


Mittwoch, 10.10. >> Flug nach Jerewan.

Abflug in Düsseldorf am Nachmittag, Ankunft in Jerewan am späten Abend. Begrüßung durch die Reiseleiterin und Fahrt zum Hotel in Jerewan. Übernachtung in Jerewan.

Donnerstag, 11.10. >> Sonnenstadt Jerewan

Jerewan, am Fuße des biblischen Berges Ararat gelegen, Hauptstadt sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes, ist eine der ältesten Hauptstädte der Welt. Ein interessanter Spaziergang führt in das Stadtzentrum. Unter dem Architekten Alexander Tamanjan erwachte die alte Steinmetztradition, und der Platz der Republik wurde zum Vorzeigefenster eines aufstrebenden, selbstbewussten Landes. Vorbei an Radio  ‘‘Eriwan‘‘ kommt man zur beeindruckenden Kaskade , die das Herz der Stadt bildet. Mit dem Bus geht es weiter vorbei am Dorf Musaler, in dem die Überlebenden des Musa Dagh angesiedelt wurden. Franz Werfel hat ihnen in seinem Roman „Die 40 Tage des Musa Dagh“ ein Denkmal gesetzt. Weiter nach Etschmiadsin, dem Sitz des armenischen Katholikos und religiösen Zentrum des armenischen Volkes. Besichtigung der Kirche Surb Hripsime, ein Meisterwerk der klassischen armenischen Baukunst aus dem 7. Jahrhundert. Dann folgt eine erste Begegnung mit der für Armenien so wichtigen Musik. Sie besuchen den Meister des Duduk und erleben, wie aus Aprikosenholz das armenische National Instrument hergestellt wird. Abendessen in einem typisch armenischen Restaurant und Übernachtung in Jerewan.

Freitag, 12.10. >> In den Höhlenkirchen

Führung im Matenadaran, einem Museum mit einer der größten und ältesten Handschriftensammlungen der Welt. Danach unternehmen Sie einen schönen Ausflug zum hellenistischen Tempel Garni aus dem 1. Jh., am Rande der Schlucht Asat gelegen. Anschließend Besuch und Mittagessen in der Bäckerei einer armenischen Familie. Hier wird das Brot Lavasch gebacken, ein Fladenbrot nach alter, traditioneller Art. Weiterfahrt zum Höhlenkloster Geghard. Es zählt zu den schönsten Klöstern im Kaukasus, gehört zum UNESCO Welterbe und verfügt über eine außergewöhnliche Akustik. Mittagessen. Übernachtung in Jerewan.

Samstag, 13.10. >> Zu Füßen des Ararat

Heute erkunden Sie die Ararat-Ebene. Für Armenien hat der mächtige Berg eine große, symbolische Bedeutung. Hier hat nach der Bibel Noah nach dem Abstieg vom Berg die erste Weinrebe gepflanzt. Der Weinanbau spielt heute in der Region eine wichtige Rolle. Fahrt zum Kloster Chor Virap, von wo man einen herrlichen Blick auf den Ararat genießen kann. Weiterfahrt zur Provinz Vayots Dzor. Der Weinbau geht in dieser Region auf das 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. In einer Höhle in der Provinz wurden Fässer mit Weinspuren aus dieser Zeit gefunden, hier wächst die endemische Rebe Areni. Besichtigung des am Ende der wunderschönen Schlucht Amaghu gelegenen Klosters Noravank, das durch seine besonderen Außenreliefs beein-druckt und durch seine rötliche Fassade bei untergehender Sonne kaum von seiner felsigen Umgebung zu unterscheiden ist. Anschließend Mittagessen und Weinverkostung der verschiedenen armenischen Hausweinsorten bei einem armenischen Bauern. Die Fahrt führt schließlich entlang der Seidenstraße auf den Selimpass zu einer alten Karawanserei aus dem 14. Jh. Der Besuch des größten Friedhofs des Landes, Noradus, mit Kreuzsteinen aus mehreren Jahrhunderten, schließt das Programm für heute ab. Mittagessen und Abendimbiss. Übernachtung in Dilidshan.

Sonntag, 14.10. >> Die Kreuzsteine

Fahrt durch dichten Wald zum Kloster Haghartsin aus dem 13. Jh. Aber bald lichtet sich der Wald und der Blick wird frei auf die umgebenden Bergketten. Besichtigung des wunderschönen Klosters Goschavank aus dem 12. Jh. Auch hier zeigt sich die Schönheit der armenischen Kreuzsteine. Mittagessen bei einer Familie in der Stadt Dilidshan, bei der typisch armenische Gerichte serviert werden. Anschließend Besuch bei einem Meister für die armenischen Kreuzsteine. In seiner Werkstatt sehen Sie, wie diese wunderschönen Zeugnisse des Glaubens aus Tuffstein gemacht werden. Mittag- und Abendessen. Übernachtung am Haghpat.

Montag, 15.10. >> Auf dem Weg nach Georgien

Im reichsten Waldgebiet Armeniens mit seinen unzugänglichen Dörfern verbergen sich bedeutendste Klöster und Bildungsstätten des Mittelalters. Die Fahrt folgt der „Klösterstraße“, und beinahe am Ende der Welt, auf einem Hochplateau mit herrlicher Aussicht gelegen, befindet sich das Kloster Haghpat. Weiterfahrt zur georgisch-armenischen Grenze bei Sadachlo. Grenzübertritt sowie Guide- und Buswechsel. Abendessen in einem typisch georgischen Restaurant und Übernachtung in Tiflis (Tbilissi).

Dienstag, 16.10. >> Tbilissi – Stadt der warmen Quellen

Besichtigung der georgischen Hauptstadt. Alle interessanten Baudenkmäler liegen dicht beieinander in der Altstadt, so dass bei einem schönen Spaziergang die Sehenswürdigkeiten entdeckt werden können. Dazu gehören die Narikala Festung und das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Mit dem Sessellift geht es hoch zur Mutter Georgiens. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf die ganze Stadt. Am Nachmittag und in den Abend entdecken Sie Tbilissi auf eigene Faust. Mittagessen und Übernachtung in Tbilissi.

Mittwoch, 17.10. >> Kachetien – Heimat des Weines

Ausflug nach Kachetien, das bekannte Weinanbaugebiet Georgiens. Sie erleben eine herrliche Rundfahrt durch die herbstliche Weinprovinz Kachetien über einsame Landstraßen und durch endlose Walnussbaumalleen entlang der Berge des Großen Kaukasus. Ziel ist das Nonnenkloster Bodbe aus dem 4.–8. Jh., wo die heilige Nino begraben liegt. Spaziergang durch die malerische Stadt Signagi und anschließend Fahrt zum Deutsch-Georgischen Weingut Schuchman in Kisiskhevi. Mittagessen. Übernachtung in Tbilissi.

Donnerstag, 18.10. >> Ausgrabungen von Dmanisi

Erstes Ziel ist die Bolnisi Sioni-Kirche aus dem 5. Jh., die als älteste erhaltene Kirche Georgiens und des gesamten Kaukasus gilt. Berühmt ist sie für ihre georgischen Inschriften, die ältesten Belege der georgischen Schrift. Weiterfahrt zu den eindrucksvollen prähistorischen Ausgrabungen von Dmanisi, herrlich gelegen auf einem Vulkanplateau hoch über dem Zusammenfluss von Mashavera und Phinezauri. Das Plateau ist schon vor etlichen Jahren durch die Entdeckung tausender Tierfossilien bekannt geworden. 2001 beteiligten sich Wissenschaftler aus Mainz an Ausgrabungen, bei denen der Schädel eines 1,8 Millionen Jahre alten Frühmenschen gefunden wurde. Rückfahrt nach Tbilissi am Nachmittag. Abendessen und Übernachtung in Tbilissi.

Freitag, 19.10. >> An der Heerstraße

Fahrt nach Mzcheta. Besichtigung der früheren Hauptstadt, die bereits seit über 3000 Jahren existiert und heute das religiöse Zentrum Georgiens darstellt. Die Dshwari Kirche aus dem 6. Jh. und die Swetizchoveli Kathedrale aus dem 11. Jh. sind bedeutende Zeugnisse einer großen Vergangenheit. Weiterfahrt entlang der Georgischen Heerstraße nach Gudauri durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in höhere Lagen des Großen Kaukasus. Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri mit einem herrlichen Blick auf den Schinwali – Stausee. Weiterfahrt zum Kazbek. Abendessen und Übernachtung in Kazbek.

Samstag, 20.10 >> Am großen Kaukasus

Eine schöne Wanderung führt heute durch das Dorf Gergeti hinauf zu der auf 2170 m hoch gelegenen Zminda Sameba Kirche (Dreifaltigkeitskirche), auch Gergeti-Kirche genannt. Von hier schauen Sie in das Tal des Terek und auf die Siedlung Kazbek. Wenn das Wetter mitspielt, erhaschen Sie einen Blick auf einen der höchsten Gipfel im Kaukasus, den Kazbek (5047 m). Rückfahrt nach Tbilissi. Abendessen und kurze Übernachtung in Tbilissi.

Sonntag, 21.10. >> Heimreise

Sehr früh am Morgen Fahrt zum Flughafen in Tiflis und Rückflug nach Düsseldorf, Ankunft dort mittags.

Änderung des Programms oder der Hotels aus wichtigem Grund vorbehalten.

    Reiseleistungen
  • Flug von Düsseldorf nach Jerewan und von Tiflis nach Düsseldorf
  • Flug- und Sicherheitsgebühren (nach aktuellem Stand 04/2018)
  • 11 x Übernachtung / Frühstück in guten, landestypischen Hotels; in Kazbek in Privatunterkunft
  • Halbpension an allen Tagen, teils Abend-, teils Mittagessen
  • Zusätzliche Mahlzeiten lt. Programm
  • Eine Flasche Mineralwasser pro Tag
  • Fahrt, Transfers und Ausflüge in guten Bussen der Gruppengröße entsprechend
  • Alle Eintrittsgelder lt. Programm
  • Länder & Menschen Reiseleitung
  • Zus. örtliche qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitungen an allen Tagen
  • Trinkgelder für Busfahrer und örtliche Reiseleiter (Keine Sammlung)


    Nicht enthalten
  • Reiseversicherungen
  • Alles was nicht unter Reiseleistungen genannt ist.

    Wir informieren Sie gerne über Reise-Versicherungen und Reiserücktritts-Versicherungen und raten dringend, Reisen insbesondere ins Ausland nicht ohne Reisekranken-Versicherung anzutreten. Überprüfen Sie Ihren Versicherungsschutz und sprechen Sie uns ggf. an.

    Reisepreise pro Person

    Im Doppelzimmer: 1.780,00 €
    Aufpreis im Einzelzimmer: 230,00 €

    Allein reisende Gäste können, soweit verfügbar, ein halbes Doppelzimmer buchen.

    Reiseteilnehmer

    Mind. 14 – Max. 19

    Reiseleitung

    Marius Stark