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Begegnung mit östlicher Spiritualität
Südindienreise vom 04. bis 20. Dezember 2015


Die Reise beginnt im Ashram von Pater Sebastian Painadath SJ, der Aufenthalt dort ist von Einfachheit und Ruhe geprägt. Den Mittelpunkt des Ashrams bildet der intereligiöse Meditationsraum, gebaut im Stil einheimischer Tempel. Es folgt dann eine Reise mit Naturerlebis sowie der Entdeckung der Tempelbaukunst von der Malabarküste im Westen bis zur Coromandelküste im Osten. Die Reise endet in einem Strand-Resort am Golf von Bengalen.

REISEPREISE PRO PERSON
Im Doppelzimmer 2.590,00 €
Aufpreis im Einzelzimmer 390,00 €

TEILNEHMER
Mind. 6 – Max. 14

REISELEITUNG
Dr. Gertrud Schöbinger

Hinweis: Die Flugpreise beinhalten das Rail & Fly von allen deutschen Bahnhöfen. Reisende aus dem Ausland können daher ab deutscher Grenze (z. B. Basel) ohne Mehrkosten den jeweiligen Flughafen erreichen. Der Reisepreis bei Abflug z. B. ab Zürich beträgt p. P. im DZ 2.760,00 €.




Programm


1. TAG: FREITAG, 04.12. DÜSSELDORF – DUBAI – COCHIN
Ab Düsseldorf fliegen wir mit Emirates nach Dubai. Während des Aufenthalts im großzügigen und weiträumigen Flughafen in Dubai haben wir die Möglichkeit zu kleinen Erfrischungen, Einkäufen und ein wenig Bewegung bis zum Weiterflug direkt nach Cochin.

2.–6. TAG: SAMSTAG, 05.12. – MITTWOCH, 09.12. COCHIN/KERALA – KALADY, SAMEEKSHA ASHRAM
Namaskaram – Willkommen! Das Leben im Ashram bestimmt unser Programm im ersten Teil der Reise. Die Atmosphäre ist von Einfachheit und Ruhe geprägt.

Die indische Ashramtradition – ein von einem geistlichen Meister gegründetes Zentrum, das spirituell Suchenden offen steht, in dem Menschen in einer kontemplativen Atmosphäre, einem Lebensstil mit vegetarischer Nahrung, asketischer Lebenshaltung und in der Nähe zur Natur zusammenleben – wird in diesem christlichen Ashram aufgegriffen und kreativ gestaltet.
Sameeksha liegt unmittelbar an einem großen Fluss. Den Mittelpunkt im Ashram bildet der interreligiöse Meditationsraum, gebaut im Stil einheimischer Tempel. Der Garten mit vielen Bananenstauden, Kokospalmen, Muskatnuss- und Mangobäumen ermöglicht eine Selbstversorgung und trägt zum Unterhalt des Ashrams bei.

Dr. Sebastian Painadath SJ, der Gründer und Leiter des Ashrams hat für uns ein Programm vorbereitet: Einführungen in östliche Spiritualität und den christlich-hinduistischen Dialog, die Mystagogik der Tempelarchitektur und der Puja genannten Rituale.

Geplant sind Begegnungen mit dem einheimischen Maler Roy M. Thottathil SJ, der in seinen Bildern spirituelle Themen aufgreift und mit einem hinduistischen Mönch des Ramakrishna Ordens, verbunden mit einen Besuch im Ramakrishna Hindu-Ashram in Kalady mit Teilnahme am Abendritual.

Wir werden Ausflüge in die Umgebung machen z.B. in Kalady, der Stadt des. Philosophen und Mystikers Shankara das Geburtshaus und den Shankara-Tower erkunden, eine Tagesfahrt nach Cochin mit einer Backwater-Tour auf den Kanälen der eindrucksvollen tropischen Lagunenlandschaft, eine Kathakali-Tanzveranstaltung besuchen…

Daneben steht die Einladung, sich auf persönliche Erfahrungen mit dem Lebens im Ashram einzulassen… mit Angeboten zur Meditation am frühen Morgen, einem Gottesdienst mit indischen Elementen, OM-Singen am Fluss, Jesus-Gebet mit indischen Mantras… . Als Gäste stehen uns schlichte, landesübliche Cottages mit abgetrennten Einzelräumen und/oder zweckmäßige Zimmer im Erdgeschoss des Bibliothekhauses zur Verfügung. Im Ashram wird jeder Luxus vermieden. Es gibt keine motorisierten Fahrzeuge, keinen Alkohol, keine Speisen mit Fleisch oder Fisch. (5 Übernachtungen)

7. TAG: DONNERSTAG, 10.12. KALADY – MUNNAR
Am frühen Morgen erwartet uns der Bus für unsere Überlandfahrt. Die Tour führt uns zunächst aus der Küstenebene durch tropische Wälder hinauf in die Bergwelt der Westghats, Richtung Munnar in das Zentrum Keralas wichtigster Teeanbauregion. Im erfrischenden Klima, umgeben von den höchsten Bergen Südindiens, nehmen wir uns Zeit in einem Gewürzgarten, zur Tierbeobachtung, für die Teeplantagen oder einfach um die Schönheit dieser Landschaft zu genießen. (ca. 100 km / ca. 3 Fahrstunden, 1 Übernachtung).

8. TAG: FREITAG, 11.12. MUNNAR – MADURAI (TAMIL NADU)
Wir verlassen das Hochland und den Bundesstaat Kerala nach Osten Richtung Landesinneres und erreichen gegen Mittag Madurai im Bundesstaat Tamil Nadu. Weitgehend verschont von der Invasion fremder Mächte und dem Einfluss des Islam, entwickelten sich im Süden Indiens diese bedeutenden Orte der Hindureligionen mit einem großen Reichtum lebendiger Volksfrömmigkeit und großartiger Tempelbaukunst.

Mit fast 2.500 Jahren ist Madurai eine der ältesten Städte Südasiens und gilt als ein Zentrum von tamilischer Kultur und Wissen. Lukrativer Handel erlaubte es den Pandya-Herrschern einen mächtigen Tempel zu erbauen, der als berühmter Shiva Wallfahrtsort, Pilger aus ganz Indien anzieht.

Der Tempel Sri Meenakshi Sundareshwarar, der Gottheit Shiva und seiner Gefährtin Parvati geweiht, (in der Gestalt der „Göttin mit den Fischaugen“ Meenakshi). Der riesige Tempelkomplex ist von Mauern umgeben und umfasst Teiche, lange Kolonnaden, Haupt- und Nebenschreine … nach den Kastenregeln voneinander getrennt und nach den Richtlinien für die Tempelarchitektur platziert. Faszinierend und verwirrend die zahllosen Skulpturen von Göttinnen, Göttern, Menschen und Tieren, die seine berühmten Gopurams, die typischen südindischen Tempeltortürme zieren.

Der Tempel ist kein Museum, sondern ein Gotteshaus mit einem sehr aktiven Tempelleben, wie es einer indischen Wallfahrt entspricht – einer Mischung aus Gottesdienst, Jahrmarkt und Treffpunkt. Nach dem gemeinsamen Besuch der belebten Tempelanlage bleibt Zeit für eigene Entdeckungen. Sie können sich auch nach dem Abendessen noch einmal aufmachen und die allabendliche Tempelprozession erleben, wenn die tragbaren Statuen der Gottheit und der Göttin in das Schlafgemach gebracht werden und die Priesterbramanen beim „Lalipuja“ lange Schlaflieder (lali) singen, bevor der Tempel für die Nacht geschlossen wird. (ca. 135km / ca. 4 Fahrstunden,1 Übernachtung)

9. TAG: SAMSTAG, 12.12. MADURAI – KARAIKUDI (CHETTINAD)
Unsere Tour führt uns heute in das von Reisenden noch wenig entdeckte Chettinad, Heimat des im 19. und frühen 20.Jh. erfolgreichen Bankiers- und Kaufmannsgeschlechts der Nattukottai Chettiars. Bis zur Unabhängigkeit haben sie die beachtlichen Gewinne ihres Südost-Asien-Handels in prachtvolle Anwesen in dieser ländlichen Region investiert. Neben der besonderen Architektur und Ausstattung der alten Chettiar-Häuser, finden sich in Karaikudi, dem größten Chettiar-Dorf, in den Antiquitätenläden bis heute Schätze aus diesen Häusern, aber auch Angebote hervorragender Handwerkskunst der Holz -und Metallverarbeitung, Silber- und Goldschmiede, attraktive Textilien und die besondere Chettinad Küche. (ca. 90 km/ ca. 2 Std. Fahrt, 1 Übernachtung)

10. TAG: SONNTAG, 13.12. KARAIKUDY – TRICHY/SRIRANGAM – THANJAVUR
Tiruchirappali (Trichy), die Stadt am heiligen Fluß Cauvery erreichen wir am späten Vormittag. Jenseits des Flusses auf der 5 km entfernten Fluss-Insel Srirangam besuchen wir die dem Gott Vishnu geweihte riesige Tempelstadt. Für Vishnu-Anhänger, die Sie an dem auf die Stirn gemalten V-Zeichen erkennen, ist es eine der heiligsten Tempelanlagen. Vom Dach eines Tempelgebäudes kann man das dynamische Leben der Pilgerstätte beobachten. Srirangam war im 12.Jh. Zufluchtstätte des vishnuitischen Philosophen Ramanuja. (145 km/ ca. 2 Fahrstunden bis Trichy und weiter ca. 60 km/ ca.1 ¼ Fahrstunden bis Thanjavur, 2 Übernachtungen in Thanjavur)

11. TAG: MONTAG, 14.12. THANJAVUR
Thanjavur (Tanjore), heute eine kleine, lebendige Handelsstadt, war im 9.-13.Jh. Hauptstadt des Chola-Reiches. Der imposante, Shiva geweihte Brihadeeshvara Tempel (UNESCO Weltkulturerbe) heißt zutreffend „der große Tempel“ und ist Indiens größtes historisches Bauwerk. Sein Vimana (Turm über dem Heiligtum) gilt mit seinen Skulpturen, Nischen, Säulen und Balkonen in der Gesamtwirkung als einmalig. Die Encyclopädia Britannica nennt diesen kunstgeschichtlich bedeutendsten Tempel Tamil Nadus schlicht den „schönsten Tempel Indiens“.

In der Umgebung leben Seidenweber, die immer noch als Handweber Sarie und kostbare Stoffe herstellen. Bei einem Besuch der Weberfamilien sehen Sie wie die Muster z. B. der kostbaren Brokatborden der Hochzeitssarie entstehen.

Seit der Cholazeit ist diese Region traditionell ein Zentrum der Bronzegießerei. Beim Besuch in einer der Werkstätten wird die alte Technik der „verlorenen Form“ vorgestellt und sie erfahren, wie aus den Gussstücken die Kunstwerke in traditionellem Handwerksverfahren herausgearbeitet werden.

12.–13. TAG: DIENSTAG, 15.12. – MITTWOCH, 16.12. THANJAVUR – TIRUVANAMALAI
Nach einer längeren Überlandfahrt erreichen wir Tiruvanamalai. Der heilige Berg Arunchala und der Arunchalesvara Tempel zählen zu den größten Heiligtümer Südindiens und sind Ziel von Pilgern und Suchenden. Mehr noch als der Kailash (der „Wohnort“ Shivas) wird hier im Süden der Arunchala, als eine Manifestation der Gottheit verehrte. Giri pradakshina, eine 14km lange Umrundung des Berges ist Element der Pilgerschaft. Am Fuß des Berges lebte der Philosoph und Heilige Sri Ramana Maharishi. Geplant ist ein Besuch in dem von ihm begründeten Ashram und mehr über das Leben und Wirken dieses bedeutenden Hindu-Heiligen zu erfahren. (ca.185 km / ca. 5 Fahrstunden, 2 Übernachtungen)

14. TAG: DONNERSTAG, 17.12. TIRUVANAMALAI – PUDUCHERRY
In der noch von der Zeit der französischen Kolonialherrschaft geprägten Küstenstadt Puducherry besuchen wir den Sri Aurobindo Ashram, frühere Wirkungsstätte und heute Ort des Gedenkens und der Verehrung der Grabstätte des Dichters, Freiheitskämpfers und Yogis Sri Aurobindo. Geplant ist ein Besuch in der nahegelegenen Internationalen Stadt Auroville – ein urbanes Projekt, wo von der Lehre Sri Aurobindos ausgehend – Menschen aus 35 Nationen versuchen ein Modell von gleichberechtigtem Zusammenleben und Völkerverständigung zu schaffen.(ca.100 km / ca. 1 1/2 Fahrstunden, 1 Übernachtung)

15.–16. TAG: FREITAG, 18.12. – SAMSTAG, 19.12. PUDUCHERRY – MAMALLAPURAM
Heute erreichen wir die Westküste. Von unserem Resort am Strand des Golf von Bengalen aus besuchen wir Mamallapuram. Das kleine Fischerdorf nur 60 km südlich von Chennai (Madras) zwischen Granitfelsen und Sandstrand war bis ins 9.Jh. mächtige Hafenstadt der Pallava-Könige. Die Stadt gilt heute als die Wiege der drawidischen Tempelbaukunst Südindiens. Schon früh haben Steinmetze hier die Modelle für die späteren südindischen Tempelbauten (z.B. die Gruppe der sog. 5 Rathas) entworfen. Im 7.Jh. sind reich verzierte Höhlentempel und das riesige Felsenrelief „Herabkunft der Ganga“ (UNESCO Weltkulturerbe) entstanden. Manchmal lassen sich die Steinmetze dort auch heute noch bei ihrer Arbeit zusehen.

Wir lassen die Reise in unserem Strandresort am Golf von Bengalen ausklingen. (ca. 50km / ca. 1 Fahrstunde, 2 Übernachtungen)

17. TAG: SONNTAG, 20.12. MAMALLAPURAM – CHENNAI (MADRAS) – DUBAI – DÜSSELDORF
Am frühen Morgen beginnt mit der Fahrt zum Flughafen von Chennai (ca. 60 km / ca. 2 Fahrstunden) die Rückreise über Dubai nach Düsseldorf. Noch am Abend des gleichen Tages (voraussichtlich gegen 19.00 Uhr) erreichen wir Düsseldorf.

Änderungen aus wichtigem Grund vorbehalten.



    REISELEISTUNGEN

  • Linienflug (voraussichtlich) mit Emirates von Düsseldorf via Dubai nach Cochin – zurück ab Chennai
  • Alle aktuell gültigen (02/2015) Flugsteuern und -sicherheitsgebühren
  • Rail & Fly -Ticket (2. Kl.) von allen deutschen Bahnhöfen
  • 4 x Übernachtung/VP in einfachen, landesüblichen Cottages/Zimmern im Sameeksha Ashram
  • 8 x Übernachtung/HP in ausgewählten, guten 3* Hotels
  • Rundreise laut Programm in landesüblichen Fahrzeugen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Lokaler englisch sprachiger Guide während der Rundreise
  • Länder & Menschen Reiseleitung während der ganzen Reise
  • Unterstützung bei der Visabesorgung, Organisation von Begegnungen


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