Tansania – Ein Reisebericht

von Hannelore Edl


September 2011

Vom Viktoriasee
und den großen Nationalparks nach Sansibar


Geschichte und Bevölkerung

Tanganyika – seit der Föderation mit Sansibar im Jahr 1964 in Tansania umbenannt – ist gut zweieinhalb mal so groß wie Deutschland und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Andererseits kann es auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken. Bereits zu prähistorischen Zeiten war Tanganyika besiedelt. Der dort in der Olduvaischlucht gefundene Homo erectus ist 1,6 Millionen Jahre alt. Im 8. Jahrhundert n. Chr. trieben arabische Kaufleute von Sansibar aus Handel mit dem Festland. Im 16. und 17. Jahrhundert kam die Ostküste unter portugiesischen Einfluss. Im 18. Jahrhundert waren es die Sultanen aus Muscat und Oman, die wiederum von Sansibar aus Sklavenhandel mit dem Festland betrieben. 1886 wurde das Land deutsche Kolonie – bekannt als Deutsch-Ostafrika. Nach dem 1. Weltkrieg kam Tanganyika unter britische Verwaltung und erlangte 1961 unter dem Präsidenten Julius Nyerere die Unabhängigkeit. 1985 dankte Nyerere ab. Seit Dezember 2005 ist Jakaya Kikwete Präsident des Landes.

Tansania zählt ca. 37 Millionen Einwohner, davon leben eine Million auf den Inseln Sansibar und Pemba. Die Bevölkerung setzt sich aus über 130 Bantu-Stämmen mit eigenen Sprachen zusammen. Allgemeine Amtssprache ist das Kisuaheli (oder Swahili), während Englisch im Geschäftsverkehr, im Verwaltungsbereich und im höheren Bildungswesen gesprochen wird. Nominell ist Dodoma mit ca. 300.000 Einwohnern die Hauptstadt Tansanias. Faktisch ist jedoch Dar es Salaam mit ca. 3 Millionen Einwohnern der Regierungssitz. Ca. 40 % der Tansanier sind Christen, ca. 30 % Moslems und ca. 30 % gehören sonstigen Religionen an. Auf Sansibar sind ca. 98 % Moslems.

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